Die digitale Revolution bietet uns allen beispiellose Chancen, doch in vielen ländlichen Regionen Europas hält eine ernüchternde Realität an: Der Zugang zu schnellem Internet bleibt mangelhaft. Diese „digitale Kluft“ benachteiligt lokale Unternehmen und Bewohner gleichermaßen und droht, sie vom rasch voranschreitenden digitalen Wandel abzukoppeln. Doch Europa schaut nicht tatenlos zu. Mit einer klaren Vision strebt die EU eine „Europäische Gigabit-Gesellschaft“ an, die bis 2025 jedem Haushalt mindestens 100 Mbps und bis 2030 sogar ein volles Gigabit verspricht. Dabei geht es nicht allein um höhere Geschwindigkeiten, sondern darum, die breite Nutzung innovativer Produkte, Dienste und Anwendungen zu ermöglichen, die das Leben bereichern und das Wirtschaftswachstum fördern.
CORA: Eine Brücke ins digitale Morgen
Wie aber überwindet man eine solche Kluft, gerade in entlegenen Regionen, wo die Herausforderungen oft vielfältig sind? Hier setzt das CORA-Projekt (COnnecting Remote Areas) an. Diese von Interreg finanzierte Initiative ist ein leuchtendes Beispiel für europäische Zusammenarbeit. Sie bringt 18 öffentliche Behörden, Universitäten und private Organisationen zusammen, um gemeinsame Herausforderungen zu identifizieren und innovative Lösungen zu testen. Das Ziel ist klar: ländliche Regionen durch digitale Infrastruktur, fortschrittliche Dienstleistungen und notwendige Kompetenzen zu stärken und zu befähigen. Es ist ein respektvoller Austausch von Erfahrungen und ein gemeinsames Streben danach, eine fortschrittliche digitale Umgebung zu schaffen, die niemandem den Anschluss verwehrt. Es geht darum, das immense Potenzial des ländlichen Raums zu entfesseln und sicherzustellen, dass Fortschritt und Innovation überall ankommen.




