In einer Welt, die sich immer schneller digitalisiert, stellt sich die entscheidende Frage: Wer wird mitgenommen? Die Vereinten Nationen in Indonesien haben diese Frage nicht nur gestellt, sondern auch mutig und pragmatisch geantwortet. Unter der entschlossenen Führung der Resident Coordinatorin Valerie Julliand und mit der starken Unterstützung des UN-Länderteams startete im Jahr 2022 eine beeindruckende Reise. Ihr klares Ziel: die digitale Zugänglichkeit und Inklusion für Menschen mit Behinderungen substanziell zu erhöhen.
Der Weg zu greifbaren Fortschritten
Dieser Weg war von Anfang an von einer klaren Vision geprägt. Zunächst wurde eine umfassende Bestandsaufnahme durchgeführt: Digitale Inhalte wurden auf ihre Konformität mit den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) geprüft – dem internationalen Standard für Barrierefreiheit im Netz. Gleichzeitig wurde das Bewusstsein und die Kompetenz der Mitarbeitenden in Bezug auf Inklusion und Zugänglichkeit evaluiert. Ein entscheidendes Learning dabei war die Erkenntnis, dass Inklusion nicht nachträglich angefügt werden darf. Es ist unerlässlich, Barrierefreiheit und die Belange von Menschen mit Behinderungen von Beginn an, bereits bei der Planung der jährlichen Aktivitäten, in alle Überlegungen und konkreten Verpflichtungen zu integrieren.
Das Ergebnis dieser konsequenten Herangehensweise ist bemerkenswert: Das Wissen und das Vertrauen innerhalb des UN-Teams haben sich signifikant verbessert. Heute sind bereits 25% der UN-Mitarbeitenden in Indonesien mit den grundlegenden Kenntnissen und Fähigkeiten im Bereich digitaler Barrierefreiheit ausgestattet. Dieser Fortschritt ist mehr als eine Zahl; er ist ein Versprechen für eine inklusivere digitale Zukunft und ein leuchtendes Beispiel dafür, wie verantwortungsvolles Handeln echte Veränderung bewirken kann.




